Invasive Pflanzen in Temmen-Ringenwalde melden

Invasive Neophyten können heimische Arten verdrängen, Gesundheitsrisiken auslösen oder Schäden an Wegen, Ufern und Bauwerken verursachen. Über Stadtpate können Sie einen Fund mit Foto, Fundort und kurzer Beschreibung an Temmen-Ringenwalde melden.
Warum melden?
- Frühe Hinweise helfen, kleine Bestände zu prüfen, bevor sie sich stark ausbreiten.
- Bei Arten wie Riesen-Bärenklau oder Ambrosie können Meldungen Gesundheitsrisiken reduzieren.
- Genaue Fundorte erleichtern es der Verwaltung, Zuständigkeiten und Maßnahmen einzuordnen.
Wichtig für Ihre Sicherheit
- Berühren Sie verdächtige Pflanzen nicht ungeschützt, besonders nicht Riesen-Bärenklau.
- Reißen Sie Pflanzen nicht eigenständig aus, wenn Rhizome, Samen oder giftige Pflanzenteile verbreitet werden könnten.
- Fotografieren Sie Blätter, Blüten, Wuchsform und Standort möglichst deutlich.
Vor der Meldung unsicher?
Die allgemeine Infoseite erklärt die neun wichtigsten problematischen Pflanzenarten und worauf Sie beim Dokumentieren achten sollten. Zur Infoseite Neophyten
Fragen zur Neophytenmeldung in Temmen-Ringenwalde
Welche Pflanzen kann ich melden?
Das Formular ist auf neun besonders problematische invasive Pflanzen ausgelegt: drei Arten der EU-Unionsliste, drei Arten mit besonderem Gesundheitsrisiko und drei starke ökologische Verdrängungskünstler.
Was mache ich, wenn ich die Pflanze nicht sicher erkenne?
Wählen Sie die wahrscheinlichste Art aus und schreiben Sie in die Beschreibung, warum Sie unsicher sind. Ein gutes Foto ist für die Einordnung besonders wichtig.
Soll ich die Pflanze selbst entfernen?
Bitte entfernen Sie problematische Bestände nicht unüberlegt selbst. Einige Arten verbreiten sich über Samen oder Rhizomstücke weiter, andere können gesundheitlich gefährlich sein. Melden Sie den Fund zuerst möglichst genau.
Warum ist der genaue Fundort wichtig?
Die Verwaltung muss prüfen können, ob der Fund auf öffentlicher Fläche, an einem Gewässer, auf einer Verkehrsfläche oder auf privatem Grund liegt. Je genauer die Ortsangabe ist, desto leichter lässt sich die Meldung weiterbearbeiten.