Stadtpate API für Kommunen

Stadtpate kann kommunale Meldungen, Stammdaten und Fachprozesse nicht nur per E-Mail, sondern perspektivisch auch über gesicherte technische Schnittstellen bereitstellen. Dieses Angebot steht ausschließlich Kommunen zur Verfügung, die über ein Stadtpate-Pro-Konto verfügen. Kommunale IT-Dienstleister, Fachverfahrensanbieter oder vergleichbar qualifizierte Partner können nur im Auftrag einer solchen Kommune angebunden werden.

Stadtpate API verbindet kommunale Meldungen mit Fachverfahren und IT-Systemen
Keine öffentliche Schnittstelle

Die Stadtpate API ist nicht für private Einzelzugriffe, Scraping, öffentliche API-Keys oder frei verfügbare Entwicklerzugänge vorgesehen. Eine Anbindung erfolgt nur für Kommunen mit aktivem Stadtpate-Pro-Konto nach fachlicher Prüfung, Vereinbarung des Zwecks und technischer Freigabe.

Übergabe an Fachverfahren

Meldungen können so aufbereitet werden, dass sie in kommunale Fachverfahren, Dokumentenablagen oder Vorgangssysteme übernommen werden können.

  • strukturierte Übergabe von Meldedaten, Fotos und Anhängen
  • Exportformate wie JSON, XML, PDF oder andere abgestimmte Formate
  • fachliche Zuordnung nach Kommune, Meldungsart und Verwaltungseinheit

Status und Rückmeldungen

Kommunen können Rückmeldungen zu Vorgängen technisch zurückspielen, wenn ein abgestimmter Prozess und eine rechtlich passende Grundlage vorliegen.

  • Statusinformationen wie eingegangen, in Prüfung oder abgeschlossen
  • optionale Aktenzeichen oder interne Vorgangsnummern
  • standardisierte Hinweise an meldende Personen, sofern zulässig

Kommunale Stammdaten

Eine Schnittstelle kann helfen, Kontaktwege, Zuständigkeiten und kommunale Basisdaten aktuell zu halten, damit Meldungen zuverlässig ankommen.

  • Pflege von Kontaktadressen und Verwaltungseinheiten
  • Abgleich von Zuständigkeiten für Müll, Infrastruktur, OWi oder Anregungen
  • Qualitätssicherung bei Stadt-, Landkreis- und Regionsdaten

Datenschutz und Sicherheit

Jede Anbindung muss zweckgebunden, nachvollziehbar und auf die tatsächlich erforderlichen Daten beschränkt sein.

  • Authentifizierung über individuelle technische Zugänge
  • Protokollierung relevanter Zugriffe und Übergaben
  • Datenminimierung, Transportverschlüsselung und Rollenbegrenzung

Möglicher Ablauf einer Anbindung

  1. Die Kommune mit Stadtpate-Pro-Konto beschreibt den gewünschten Vorgang.
  2. Stadtpate prüft Zweck, Zuständigkeit, Datenumfang und technische Machbarkeit.
  3. Die beteiligten Stellen stimmen Format, Transportweg, Sicherheit und Verantwortlichkeiten ab.
  4. Nach einem Testbetrieb kann die Anbindung für die vereinbarten Vorgänge freigeschaltet werden, solange das Stadtpate-Pro-Konto aktiv ist.

Typische Einsatzfälle

  • Übernahme von Meldungen zu wildem Müll in ein kommunales Vorgangssystem
  • Weiterleitung von Infrastrukturmeldungen an Bauhof, Tiefbauamt oder Verkehrsmanagement
  • strukturierte Übergabe von OWi-Drittanzeigen an zuständige Stellen
  • regelmäßiger Abgleich kommunaler Kontakt- und Zuständigkeitsdaten
  • Bereitstellung von Auswertungen für interne Qualitätssicherung und Bearbeitungssteuerung

Eine API-Anbindung ist Bestandteil eines Stadtpate-Pro-Kontos und wird als individuelles Partnerprojekt umgesetzt. Umfang, Formate, Kosten, Datenschutzanforderungen und Betrieb werden vorab mit der jeweiligen Kommune oder dem von ihr beauftragten IT-Dienstleister abgestimmt.